Seltsam:
Ich war einkaufen. In einem Feinkostladen, der sich auf einem Gelände ähnlich einem Großmarkt befand und einerseits aus mehreren halboffenen Verkaufsständen, andererseits aus riesigen Hallen mit Selbstbedienung bestand. Der Eingang war Park ähnlich. Zunächst kaufte ich an einem der Stände Roastbeeef in Scheiben, an einem weiteren etwas Rinderfilet. Den Wein und das Brot musste ich mir aus einer der Hallen selber nehmen. Käse gab es in riesigen Laibern und zunächst half ich einer Kundin, die versuchte mit einer Hand, weil sie in der andern eine Tüte hielt und nicht loslassen wollte, eine Stück von einem der Käse abzuschneiden, was ihr nicht wirklich gelang. Nachdem ich ihr dann ein schönes Stück abmachte, tat ich dasselbe für mich. Dann holte ich noch einen Fisch.
Auf dem Weg zu Kasse überfiel mich Panik, weil ich ja nur 6 € dabei hatte und dieser Betrag niemals reichen würde meine Waren zu bezahlen.
Also deponierte ich auf einem Mäuerchen vor einer der Hallen das Roastbeef, das Fleisch und den Fisch.
Nur mit Brot und Wein in der Hand machte ich mich erneut auf den weg zum Bezahlen.
Plötzlich stellte ich fest, das ich doch richtig viel Geld dabei hatte.
Also zurück um die andern Sachen wieder zu holen.
Leider waren nun genau an der selben Stelle drei Hunde angeleint, die meine Waren gefressen hatten.
Ich band einen der Hunde ab und wartete bis die Besitzerinnen der beiden anderen Hunde kamen und beschimpfte diese, daß ihre Hunde mein Fleisch und den Fisch gefressen hätten.
Dann machte ich mich mit dem Hund wieder auf den Feldweg zu Kasse.
Dabei kam ich an einem italienischen Feinkoststand vorbei, an dem ich kurz anhielt und das Treiben davor beobachtete.
Ein junger Mann bestellte Ossobuco, das aussah wie Obatzter. Er musste es selber mit einer riesigen Kelle in einen Holztopf füllen, was er sehr elgant meisterte.
Daraufhin applaudierten die Umstehenden.
2.Traum der Nacht:
Ich war in einem Rundfunksender und sollte eine Montagnachtsendung machen.
Weil ich irgendwie keine rechte Lust auf eine grosse Vorbereitung hatte, beschloss ich etwas spontan zu organisieren.
Ich fuhr mit einem Moped zu einer Fernsehanstalt, nahm das ertsbeste Band, das mir in die Hände fiel und fragte, ob das auf "Radioband" kopiert werden könnte.
Kein Problem.
Das Band wurde in eine ca 100 m. lange Maschine eingelegt und langsam kopiert. Am Anfang war die Qualität extrem schlecht und plötzlich riss das Band.
An dieser Stelle rief einer der Belegschaft, die Gelegenheit sei prima für eine Pause. Sofort liessen alle Alles stehen und liegen, und pausierten.
Ich rastete aus und beschimpfte die Menschen, daß das nicht gehen würde, der Schaden wäre innerhalb von Sekunden behoben, die Pause würde zuviel Zeit kosten und liess mich auf eine langatmige Disskussion mit den Leuten ein.
Schliesslich konnte ich sie davon überzeugen, wieder an die Arbeit zu gehen.
Nachdem das Band geflickt war, wurde die Qualität wesentlich besser, allerdings stellte ich fest, daß es sich um einen unsynchronisierten Bollywoodfilm handelte - ich hatte nun die Tonspur dafür, fertig zum "versenden". Etwas ratlos wollte ich mich auf den Weg machen, verlor jedoch den Schlüssel zum Hof, auf dem meine Moped stand.
Der Schlüssel fiel durch einen Spalt auf der Treppe den ganzen Schacht des Treppenhauses bis ganz nach unten.
Ich machte mich auf die Suche, traf einen Techniker, der begeistert war von meiner Idee, eine Bollywoodtonspur im Radio zu senden und mit Holzkegeln um sich warf.
Unten angekommen waren eine Art Regieraum und die Toiletten. Im Regieraum erzählte ich der anwesenden Aufnahmeleiterin von meinem Missgeschick mit dem Schlüssel, woraufhin sie mir einen Code gab, mit dem ich die Türe auch öffnen könne.
Anschliessend besuchte ich die Toilette, die Clubmässig aussah, mit schönen Kacheln und bunter Beleuchtung.
Einer der Mittarbeiter, der sich neben mir am Urinal erleichtete, hatte Haare bis ca. 5 cm über dem Boden. Ich sprach ihn an und fragte, ob er sie bis zum Boden wachsen lassen wollte, was ja blöd wäre, weil er dann immer drauftreten würde....Ich erntete nur böse Blicke und einen Spruch a la : das sei seine Sache.
Auf dem Hof angekommen, stellet ich fest das meine Moped kein Licht hatte, mittlerweile war es aber finstere Nacht. Ausserdem hatte ich Sommerklamotten an, die Temperaturen waren aber leider knapp über dem Gefrierpunkt.
Dann wurde ich wach.

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